Salz + Heilung

Salz & Heilung:
Gesundheit aus dem Urmeer

Alte Hochkulturen heilten mit Salz, und in industrialisierten Gesellschaften wurde das Riechfläschchen zum ständigen Begleiter gegen Schwächeanfälle. Blutarmut, Migräne, Atemwegserkrankungen, Verdauungsbeschwerden, Hauterkrankungen und rheumatische Leiden werden seit langem mit Salzen kuriert.


Thermalsalz - In Gesundheit baden

Die wohltuende Wirkung von warmen Mineralbädern und heißer Sole nutzte bereits die Badekultur der antiken Griechen und Römer. Frühe Badekuren im Umfeld von natürlichen Mineral- und Thermalquellen in Badeorten wie Pautalia in Thrakien, Aquae Sulfis in Britannien oder Aquae im heutigen Baden-Württemberg waren in ihren Strukturen den heutigen Heilkuren sehr ähnlich. Die römische Balneologie nutzte Thermal- und Dampfbäder etwa zur Therapie von Gicht- und Arthroseerkrankungen.

Noch bis in die 1980er Jahre sorgte die Entdeckung neuer heilender Thermalquellen auch in Deutschland für immer frisch sprudelnde Kureinnahmen. Salz spielte dabei immer eine entscheidende Rolle, innerlich und äußerlich angewandt, als Aerosole für die Atemwege, als Trinksole für das Verdauungssystem, als Solebad für Haut und innere Organe, als Rundum-Heilmittel zum Einnehmen, Inhalieren, Trinken, Einreiben und darin Baden. Heilstollen unter Tage und traditionelle Gradierwerke erleben eine Renaissance über Tage. Solepackungen, Wannenbäder empfehlen sich bei Hautkrankheiten und zur Stärkung der Abwehrkräfte; jede Sauna, die auf sich hält, zelebriert Salzeinreibungen im Dampfbad. Strandläufe in der salzhaltigen Luft der Meeresbrandung befreit die Atemwege, lässt Asthmatiker durchatmen, stärkt das Immunsystem und macht die Haut rosig und zart.


Naturbelassenes Bade- und Heilsalz: Wohltat zuhause

Salz wirkt entzündungshemmend und als Bakterienkiller. Für die innere Anwendung, um den Darm zu reinigen, den Körper zu entschlacken und Giftstoffe auszuschwemmen, ist Glaubersalz für viele Anhänger des Heilfastens der ziemlich bittere, aber hilfreiche Einstieg. Basische Mineralsalzlösungen im Badewasser helfen der Haut, sich von überschüssigen Säuren zu befreien und unterstützen ihre Ausgleichsfunktion. Diese Vorzüge nutzt die kosmetische Industrie z.B. für Körperpeelings.* In der Balneologie gewinnt die Thalassokur mit Produkten und Anwendungen aus dem Meer (Algenpackungen, Meerwasserbäder und -güsse) immer mehr Anhänger.

Eine optimale Versorgung mit Salzen und Mineralstoffen wurde zu allen Zeiten als eine Brücke zu Gesundheit und Wohlbefinden angesehen. Warum sollten wir Heutige darauf verzichten?

* Beauty-Tipp: Mit einem Peeling aus groben Natursalz und Olivenöl rubbeln Sie Ihre Körperhaut zart und geschmeidig - porentiefe Pflege.

Salz + Ernährung

Salz & Ernährung:
„Nein, meine Suppe ess ich nicht ...“

Wilhelm Busch verfasste seine Moritat vom „Suppenkaspar" sicherlich nicht von ungefähr. Vielleicht ging dem anfänglich noch „kugelrunden" Bub, der seine Suppe mit täglich zunehmender Empörung verweigerte, tatsächlich das Körnchen Salz ab, das nicht nur für Würze, sondern auch für Lebenskraft und Gesundheit sorgte?

Naturbelassenes Salz sorgte zu allen Zeiten dafür, dass es dem Körper nicht an Mineralstoffen und Spurenelementen fehlte. 5 bis 6 g pro Tag sind für einen menschlichen Organismus lebenswichtig. Aber auf die richtige Salz-Bilanz aus Kalium, Magnesium, Kalzium, Selen und den anderen Spurenelementen kommt es an. Und Vorsicht mit dem Salzstreuer! In den meisten industriell bearbeiteten Nahrungsmitteln steckt bereits verborgenes Natriumchlorid, und oft nicht wenig.


Salzen oder nicht salzen?

Für eine Salz-Verwirrung großen Ausmaßes sorgten in den 1970er Jahren Untersuchungen an Ratten, deren Blutdruck sich nach der Gabe von gesalzenem Futter drastisch erhöhte und Salz als Würzmittel in Verruf brachte. Was erst später bekannt wurde: Die bedauernswerten Versuchsratten mussten Salzmengen schlucken, die auf einen menschlichen Organismus übertragen etwa 1 Pfund ergeben würden. Wer würde sich eine derartige Dosis freiwillig antun? - Heute ist man sich einig, dass zu wenig Salz mehr schaden kann als eine Prise zu viel.


Kochsalz ist Kochchemie

Heutiges durch Bergbau oder durch das Abpumpen und Eindampfen von Sole gewonnenes Kochsalz (Die Benennung bezieht sich rein auf den Herstellungsvorgangs des Salzkochens) rieselt zu 93 Prozent in die chemischen und pharmazeutischen Industrien. Produkte wie Chlor, Salzsäure, Soda, Natron, Lacke, Waschmittel, Streusalz, Viehsalz, Spülmaschinensalz, Konservierungsmittel und künstliche Würzmittel entstehen daraus. Etwa 5 Prozent landen als raffiniertes Speisesalz auf unserem Esstisch - und sind mit dem ursprünglichen natürlichen Steinsalz längst kaum mehr verwandt. Hartnäckig raffiniert, d.h. gewaschen, bearbeitet, gefiltert und erhitzt, ist es nun frei von Mineralien und Spurenelementen. Zurück blieb pures Natrium-Chlorid, ein unserem Körper unbekannter Stoff, auf den dieser sauer reagiert. Chemische Anreicherungen, Rieselhilfen, Farbverbesserer, fragwürdige Jodzusätze machen ihn endgültig zu einem chemischen Unding.

Aber dieses chemische Stoffwechselprodukt müssen Sie sich nicht antun - Sie haben eine wunderbare Alternative: Die biologische Reinheit des Urkraft-Natursalzes aus dem Urmeer unter Tage, das über 220 Millionen Jahre lang von keinerlei Umweltsünde beeinträchtigt wurde.

Basische Ernährung.

Säure und Basen - Auf die Balance kommt es an!

Gezielte Mineralienzufuhr & basische Ernährung - und Übersäuerung und Demineralisierung waren gestern.

Die Bedeutung eines harmonischen Säure-Basen-Haushalts und ausgeglichenen pH-Werts ist als unabdingbare Voraussetzung für tadellos ablaufende Körperfunktionen unbestritten. Mit ihr bewahren Sie Ihre Gesundheit und über die gezielte Einnahme von Mineralien stellen Sie diese wieder her.


Hand aufs Herz - Was tun Sie im täglichen Leben dafür?

Ein wenig Bewusstseinsbildung und Ernährungswissen müssen sein. Die Urmineralien mit Original DOL ALEX® und das Ur-Natursalz in Küche und Badewanne sollten von einer basenorientierten Ernährung untermauert und begleitet werden. Konzentrieren Sie Ihre Nahrung auf Lebensmittel, die entweder als basisch oder neutral eingestuft werden, legen Sie den Grundstock für Prophylaxe und Ausleitung, Remineralisierung und Entsäuerung. Mehr oder weniger stark säuernde Lebensmittel dagegen sollten eingeschränkt verzehrt oder gänzlich eliminiert werden. Aber was gehört wozu?


Küchendossier: Die eifrigsten Säure-Produzenten

Wenn Sie bislang einen Ernährungsschwerpunkt auf Eier, Käse, Quark, Roggenmehl, Backwaren, Rind, Lamm, Pute, Kalb, Schwein, Frischwurst und Schinken legten und Sardinen, Krabben, Hering, weißer Reis, Marmelade, Margarine, Mais, Erdnüsse, Weißbrot und Haferflocken öfters auf Ihrem Speisezettel standen, haben Sie gleichzeitig zu stark säuernden Lebensmitteln gegriffen. Auch Genussmittel wie Kaffee, schwarzer Tee, Limonaden (Cola!), Alkohol, Süßwaren und Schokolade & alles, was raffinierten Industriezucker enthält, also auch Fertig- und bearbeitete Produkte, gehören in diese Kategorie.


So gleichen Sie aus

Greifen Sie allerdings gleichzeitig mit einem Säureproduzenten zu einem neutralen oder besonders basenbildenden Lebensmittel, kommt die Säure-Basen-Bilanz wieder ins Lot. Ein Menü aus Blattsalat, gefolgt von einem zarten Entrecote, das kombiniert wird mit grünen Bohnen, Grilltomate und Backkartoffel und abgerundet von einem Stück Käse mit Weintrauben oder einer Handvoll Kirschen, steht geradezu vorbildlich für eine Säure-Basen-ausgeglichene Mahlzeit. Ebenso der Klassiker der ländlichen Küche: Speisequark mit Leinöl und Kartoffel. Grundsätzlich ist eine regionale und saisonale Frischeküche aus natürlichen Zutaten jedem bearbeiteten Fertigprodukt vorzuziehen.


ABC der potentesten Basenbooster

Schwarzer Rettich, Soja Lecithin, frische Kräuter, Gurke, Fenchel, Feigen, Löwenzahn und Zwetschgen, Blattsalat, Tomaten, Spinate, Hagebutte, Sellerie und Bananen führen die Hitliste der basenbildenden Nahrungsmittel an. Auch bei Mandarinen, Orangen, Stachelbeeren, Zitronen, Pfirsichen und Trauben, Roten Rüben, Weißkohl, Kartoffeln, Wirsing, Melone, Karotten, Rhabarber und Radieschen dürfen Sie ungeniert zugreifen, immer vorausgesetzt, die Früchte und Gemüse sind reif für den Verzehr. Unreife und zu früh geerntete Exemplare bitte links liegen lassen! Zum Süßen von Speisen bevorzugen Sie am besten Birnendicksaft, Ahorn- oder Zuckerrübensirup, zum Backen Roh-Rohrzucker oder Naturhonig.

Mit gutem Appetit Säure-Basen-harmonisch essen!